Ein Blick über den großen Teich: C4Workspace in Austin, TX
Ich bin auf das Thema CoWorking durch einen Bekannten in den USA aufmerksam geworden. Todd O’Neill hat vor fast genau einem Jahr den “C4 Workspace” in San Antonio, Texas gegründet. Der Space hat eher mittlere Größe, bietet aber alle Varianten des CoWorkings (feste Schreibtische, Hotdesks, Lounge, Meetingräume etc.) und wurde von Todd und seinen Mitstreitern in Eigenleistung renoviert und ausgestattet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Allerdings gibt er auch offen zu, dass der Space derzeit 2.000 USD pro Monat Verlust macht. Trotz einer günstigen Miete – der ganze Space hat Kosten von 3.800 USD pro Monat. Das heißt, er spielt nur 50% seiner Kosten ein – obwohl die Gründer sogar für ihre eigenen Schreibtische bezahlen. Zudem gibt es seit einiger Zeit “Mitbewerb” – einen zweiten CoWorking-Space in Austin. Insbesondere der “Desk plan” und die Meetingräume werden nicht so stark genutzt, wie geplant – wobei gerade der “Desk plan” ja CoWorking im eigentlichen Sinne ist.
Woran liegt das nun? Ich habe keine Ahnung. Habt ihr dazu Meinungen?
Haben Sie Spacegründer in München hierfür vorgesorgt? Wie sieht die Kalkulation von euch aus? Würdet ihr sie auch so offen legen, wie Todd?
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Roland Moriz 9. April 2010
Unter http://coworking.pbworks.com/ findet man auch diverse Informationen zu US Standorten.
Relativ neu und sehr hübsch “vermarktet” wird CoLab Orlando in Orlando, Florida – die jetzt expandieren und unter http://www.colabusa.com/ auftreten.
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