Preismodelle
Damit CoWorking funktioniert, muss sich der Space wenigstens selbst tragen. Hierzu ist ein realistisches Preismodell notwendig, das flexibel aber auch möglichst einfach sein muss. Was haltet ihr beispielsweise hiervon?
Stunde, Walk-In, bis zu 4 Stunden/Tag
0.00 €
Tag, Zugang während der Öffnungszeiten
20.00 €
Ganzer Monat, (inkl. 24/7 Zugang)
350.00 €
Zehnerkarte, (Zehn Tage während eines Monats)
180.00 €
Postfach (Nutzung des Spaces als Postanschrift)
40.00 €
Meetingraum/Tag (Spontane Nutzung wenn frei kostenfrei)
50.00 €
Strom, Internet, s/w Laserdrucker, Kaffee und Tee ist in allen Tarifen enthalten. Telefon kann auch sehr einfach und günstig angeboten werden (VoIP). Zusatzleistungen sollen angeboten werden und werden gesondert berechnet. Alle Preise zzgl. Ust.
Meinungen?
- CoWorking in Ausgburg bei max 30.1
- Coworking in München – Jetzt!? (Updated)
- CoWorking Munich schon im Sommer?
- Luitpoldpark?
- Quasi-CoWorking in München





Rüdiger 21. Oktober 2009
Meetingraum ist viel zu billig. Informiere dich mal, was Hotels so verlangen – da hast du noch viel Luft nach oben und kannst trotzdem günstiger sein.
Jörg Dennis Krüger 21. Oktober 2009
Viel zu billig höre ich gerne.
Ich habe beim Meetingraum auch schon lange überlegt. Auf der einen Seite möchte ich, dass die CoWorker diesen auch wirklich nutzen können (günstig und verfügbar), auf der anderen Seite kann man damit aber auch Geld verdienen. Wahrscheinlich wird es sinnvoll sein für Mitglieder günstige Preise anzubieten (z.B. 10,00 Euro / Stunde) mit einer Deckelung der maximalen Stunden zu diesem Preis. Und dann einen Preis definieren für von außerhalb (z.B. 100 Euro/halber Tag).
Was denkst du dazu?
RalfLippold 24. Oktober 2009
Die Preise orientieren sich nicht an den üblichen am Markt, ansonsten wäre es ein Business Center.
CoWorking Spaces zeichnen sich durch andere Qualitäten aus;-)
http://coworking.pbworks.com
Schöne Grüße
Ralf
Jörg Dennis Krüger 24. Oktober 2009
@Ralf: Dann müsste ein CoWorking-Space ja aber noch deutlich teurer als ein Business Center sein, weil es – der von dir aufgestellten Logik folgend – noch mehr Leistungen bietet? Das wird wahrscheinlich nicht klappen. Also ist der Marktpreis schon wichtig, weil man wahrscheinlich nur erfolgreich sein wird, wenn man diesen (deutlich?) unterbietet?
smartstreetart 26. Oktober 2009
hallo Jörg Dennis Krüger,
in der sueddeutschen zeitung habe ich von “coworking” und dem http://www.hallenprojekt.de gelesen.
so bin ich nun auf http://coworking-munich.de gestossen…
ich begruesse die idee von http://coworking-munich.de sehr – so etwas hat muenchen bislang gefehlt…
…einzig die monats-gebuehr:
Ganzer Monat, (inkl. 24/7 Zugang)
350.00 €
koennte meiner meinung nach guenstiger sein.
muenchen ist natuerlich ein teures pflaster – aber, wenn die monats-gebuehr guenstiger waere, liessen sich vielleicht auch leichter neue “mitglieder”, d.h. “coworker” finden…
moeglicherweise liesse sich dies auch ueber die laenge der geplanten “nutzungsdauer”, z.b. 1, 3, 6, 12, 24, 36 monate abstufen.
da ich die genaue kalkulation, bzw. das budget nicht kenne … ist dies nur ein vorschlag meinerseits.
mit smarten gruessen aus muenchen,
smartstreetart
info@smartising.com
Tunay 29. Oktober 2009
hallo allerseits,
bin eben auf diese seite gestoßen, weil ich auf der suche
nach einem ‘desk space’ bin.
wie ich sehe, gab es einen treff am 23.10….schade, wäre
gern hingekommen…
kurz zur sache: die idee ist sehr gut und funktioniert ja
scheinbar schon in the uk; derartige arbeitsplätze
sind sicherlich nicht die norm, aber im kommen; wenn
es vernünftige angebote gibt, werden sich sicherlich
immer mehr für diese arbeitsform entscheiden…
NUR: 350 im monat? da kann ich mir ja
schon zu zweit eine wohnung mieten
und zum arbeitsplatz machen.
daher stellt sich die frage,
ob coworking ein Konzept für gutverdienende ist, die durch
das ‘arbeiten von zuhause’ vereinsamt sind
und sich nur deshalb einen gemeinschaftlichen
arbeitsplatz wünschen.
oder:
ob coworking gerade denjenigen raum geben will,
die so knapp bei kasse sind, dass sie sich ein eigenes
büro kaum leisten können (aber dringend benötigen).
ich gehöre zu den letzteren und finde daher diese
frage sehr zentral.
als teil der zielgruppe brauche ich beispielsweise
lediglich einen tisch in einer wie auch immer gearteten
behausung und elektrizität, hauptsache es existiert
räumliche distanz zu verwandten, freunden und nachbarn, die
alle mal kurz was von einem wollen..:-))
dafür fände ich 150 euro in ordnung. alles andere wäre
für wenigverdiener einfach nicht finanzierbar.
in frankfurt/ main gibt es im ürbigen zentrale büroräume,
die zimmerweise vermietet werden. ein zimmer mit 25 qm,
das sich zwei personen teilen kostet da 300 Euro; also
p.person bzw. tisch 150 euro.
viele grüße,
tunay
Jörg Dennis Krüger 29. Oktober 2009
München ist halt nicht Frankfurt. In München muss man allein mit Mietkosten von min. 10,00 Euro/qm + Nebenkosten rechnen. Plus Ausstattung, Betrieb, Strom, Internet… Wenn du eine Idee hast, wie man in München solch günstigen Preise realisieren kann, immer her damit! Ich sehe da leider keine Chance – für 350,00 Euro bekommst du in München ja nichtmal ein Ein-Zimmer-Apparment in schlechter Lage… geschweige denn brauchbaren Büroraum mit guter Verkehrsanbindung.
Andreas 18. November 2009
meine Meinung: Idee super!
Über die beiden Artikel bin ich auf die Coworking Geschichte gekommen:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,661240,00.html
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/786/491156/text/7/
aber die Sache steht und fällt für mich mit dem Preis. Klar, München ist nicht Frankfurt ist nicht Berlin … Aber mit 20 Euro/Tag fast doppelt so viel zu verlangen? Wär mir persönlich zu viel.
Über einen einmaligen Mitgliedsbeitrag, der nach einer Mindesteinlagendauer zurückgezahlt wird, eine wirkliche Ermäßigung zu bekommen, fände ich eine gute Idee. Freunde von mir finden auch in München Arbeitsplätze für 150 Euro. Dafür kann ich gerne auf Luxus verzichten. Hauptsache WLAN und ne funktionierende Heizung im Winter…
beste Grüße, Andreas
Joe 18. November 2009
Blumenstrasse 28. hat ein 20qm Bueroraum mit allem ca. 250 EUR gekostet. Das ist fuer zwei Leute okay. In dem Rahmen sollten doch Einzelplaetze machbar sein. Auch mit der hinsicht, dass in Muenchen Bueros ohne Ende freistehen. Das ist ja ganz anders als der Wohnungsmarkt.
Gruesse.. super Idee.. Loftcharacter waere geil…
Jörg Dennis Krüger 18. November 2009
@Joe: In den 250 Euro ist dann aber noch nichts mit drin: Ausstattung, Strom, Internet, Leerstand, Reinigung, Kaffee, etc. Da sieht man dann schnell, wo der Preis herkommt.
Wenn du eine leerstehende Büroimmobilie in brauchbarer Lage findest, die sehr kostengünstig (<10 Euro/qm) zu haben ist, wäre das klasse. Bisher habe ich nichts gefunden.
Der Leerstand in Münchner Büros scheint noch weit von dem entfernt zu sein, was die Eigentümer dazu bringen würde, kreative Nutzungsformen zu wünschen oder die Flächen für sehr kleines Geld herzugeben.
Das Ganze muss sich halt auch rechnen. Les dir mal meinen Beitrag http://coworking-munich.de/2009.10.18-coworking-in-muenchen-jetzt/ durch. Dort stehen konkrete Zahlen zum monatlichen Betrieb. Mit 150,00 Euro Monatsmiete wird man es sehr schwer haben, die 10.000 Euro/Monat zusammen zu bekommen, die man wahrscheinlich braucht…
Jörg Dennis Krüger 18. November 2009
@Andreas: Auch ein einmaliger Mitgliedsbeitrag deckt nicht die horrenden monatlichen Kosten für eine CoWorking-Fläche in München. Unter 10 Euro/qm KALT habe ich bisher nichts brauchbares gesehen… Und dann sind es mit allen Kosten schnell 10.000 Euro/Monat, die man braucht.
Dies ist als offene Plattform gedacht! Wenn du konkrete Vorschläge hast: Immer her damit!
Andreas 18. November 2009
Ich muß natürlich gestehen, ich hab keine Ahnung wie man da am besten vorgeht. Und ich seh natürlich, daß die geräumigen Lofts nicht grad an der nächsten Straßenecke und wohl leider erst Recht nicht in München zu finden sind.
Andererseits könnte man auch in München den Eindruck haben es stehen genug Büroflächen der üblichen Anbieter leer. Oder man könnte annehmen die Stadt wäre evtl. bereit diese in Berlin etablierte Idee zu unterstützen. Zwei Ansätze? Wobei du ja anscheinend bereits Immobilieneigentümer gefragt hast. DIeses München …
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